Eine Ausbildung bei Sanitas Troesch
Wir bilden gegenwärtig über 60 junge Leute in den unten aufgeführten Berufen aus.
Bewerbungen (inkl. Motivationsschreiben, Lebenslauf mit Passfoto, Zeugniskopien der letzten zwei Jahre, Multicheck) nehmen wir gerne via Yousty entgegen. Die Lehre beginnt in der Regel am 1. August.
Interview mit unserer Lernenden Alexandra
Mit einem 11-Tönner ist sie täglich rund 150 Kilometer unterwegs. Auf Tour mit Alexandra, Chauffeurin in Ausbildung.
Hallo, ich bin Alexandra
Seit 2020 mache ich die Lehre als Chauffeurin oder genauer als Strassentransportfachfrau EFZ bei Sanitas Troesch. Im dritten Lehrjahr bin ich fast jeden Tag mit dem Lastwagen in der Schweiz unterwegs. Heute geht es nach Andermatt. Begleiten Sie mich doch.
Dienstag, 18. Oktober 2022
5:45 Uhr
Wenn ich auf Tour gehe, beginnt mein Tag um 5:00 Uhr. Das Frühaufstehen macht mir mittlerweile nicht mehr so viel aus. Damit ich genug Schlaf kriege, gehe ich einfach früher ins Bett. Von zuhause aus fahre ich nach Dättwil, wo mein Lastwagen steht.
6:30 Uhr
Vor dem Starten kommt das Beladen. Auf dieser Tour habe ich unter anderem ein paar Bade- und Duschwannen, zwei Waschtische und Trennwände an Bord. Weil die Wände doch recht gross und unhandlich sind, mag ich die nicht so sehr.
7:00 Uhr
Jetzt geht’s los. Zum Job gehört auch, dass ich für «meinen» Lastwagen selbst verantwortlich bin. Deshalb ist eine Rundumkontrolle auf Schäden immer das Erste, was ich mache.
8:28 Uhr
Auf die Ausbildung bin ich eher durch Zufall gestossen. Niemand in meiner Familie ist je Lastwagen gefahren. Eine Schnupperlehre als Kauffrau hat mir aber gezeigt, dass ich nicht in einem Büro arbeiten möchte.
10:38 Uhr
Das Schwierigste am Lastwagenfahren? Die anderen Verkehrsteilnehmer! Spass beiseite, die Konzentration auf der Autobahn. Ich bin jeden Tag rund 150 Kilometer unterwegs. Dass ich immer wieder aussteigen kann und mit den Kundinnen und Kunden Kontakt habe, macht meinen Job abwechslungsreich.
11:14 Uhr
Ab 11:00 Uhr schaue ich, wo ich unterwegs einen Essenshalt machen kann. Um 12:00 muss ich sowieso eine Pause machen. Das Essen nehme ich gerne von zuhause mit. Meine Mutter kocht immer für die ganze Familie.
13:02 Uhr
Meine Route führt mich weiter in die Innerschweiz: von Dättwil über Altdorf und Erstfeld nach Andermatt und dann über Hospental, Beckenried und Stansstad zurück. Zwei Neubauten, ein Hotel und die Werkstatt einiger Sanitärinstallateurinnen und -installateure wollen mit Material beliefert werden.
15:33 Uhr
Zurück in Dättwil. Jetzt noch die Fahrerkabine aufräumen. Meinen Glücksbringer, den kleinen gelben Bagger aus einem Überraschungs-Ei, lass ich drin. Schön, dass Sie mitgefahren sind.
«Toll, dass sich mehr und mehr Frauen zur Lastwagenfahrerin ausbilden lassen. In unserer Klasse sind wir zu dritt und eine Klasse unter uns sind es schon neun Frauen. Auch auf der Strasse sehe ich immer öfter Chauffeurinnen.»